Willkommen in der Praxis für psychodynamische Psychotherapie

Wenn Sie eine Tiefenpsychologisch fundierte oder eine Analytische Psychotherapie in Bonn suchen, bin ich eine mögliche Ansprechpartnerin für Sie.

Leider habe ich aktuell jedoch keine Kapazität, um eine neue Therapie mit Ihnen zu beginnen, aber ich biete Ihnen gerne eine orientierende Beratung im Rahmen einer psychotherapeutischen Sprechstunde an. Ich freue mich über Ihre Kontaktaufnahme per Telefon oder Mail Kontakt. 

Was ist Psychodynamische Psychotherapie?

Das Behandlungsspektrum in meiner Praxis umfasst momentan Tiefenpsychologisch fundierte und Analytische Psychotherapie im Einzelsetting als Kurzzeittherapie (25 Sitzungen) oder als Langzeitbehandlung (50-300 Sitzungen).

Die Therapie erfolgt je nach Verfahren ein bis drei mal pro Woche, in Ausnahmefällen auch in einem 14-tägigen Rhythmus. Die Wahl des Therapieverfahrens, und damit auch den Rahmenbedingungen legen wir zu Beginn einer Behandlung gemeinsam fest.

Es existieren viele verschiedene, oft sehr hilfreiche Psychotherapieverfahren, aber nur drei davon sind momentan sog. Richtlinientherapieverfahren, die von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden, wenn sie indiziert sind: Tiefenpsychologisch fundierte und Analytische Psychotherapie, sowie Verhaltenstherapie.

Tiefenpsychologisch fundierte und Analytische Psychotherapie werden zusammengefasst auch als psychodynamische Psychotherapie bezeichnet, weil sie auf den gleichen theoretischen Ideen beruhen. Es wird angenommen, dass wir Menschen einen bewussten und einen (größeren) unbewussten Teil in uns haben. Letzterer wirkt sich nach diesem Verständnis dynamisch auf unser Erleben und Verhalten aus, aber eben OHNE dass wir uns dessen bewusst sind, wie und wo genau dies geschieht.

Zudem wird angenommen, dass wir Menschen in unserer Entwicklung bestimmte innere Konflikte durchlaufen. So müssen wir bspw. alle irgendwie damit zurechtkommen, dass zu einer engeren Beziehung gehört, sich einerseits emotional einzulassen, und damit verletzbar, und auch in gewisser Weise abhängig zu werden, und andererseits, dass aus in einer Beziehung manchmal die Notwendigkeit besteht, sich zu behaupten, oder sich auch sicher und stabil zu fühlen zu wollen, wenn unser Gegenüber gerade nicht da ist, oder vielleicht einfach gerade nicht verfügbar sein möchte.

Es gibt verschiedene solcher innerer konflikthafter Konstellationen und je nach unserer Persönlichkeit und je nachdem, wie wir in unserer Entwicklung von unseren Eltern oder Bezugspersonen auf unserem Weg begleitet wurden, bilden wir (unbewusst) Neigungen, Erwartungen und ein Erleben in Bezug auf diese inneren Konflikte heraus.

Darüber hinaus wird noch angenommen, dass wir Menschen in unserer Entwicklung erst lernen müssen, z.B. mit unseren Gefühlen, unserem Selbstwertgefühl und mit anderen Menschen klarzukommen. Wir brauchen diese Fähigkeiten im Leben immer wieder, ansonsten bleiben wir in verschiedenen Lebensbereichen immer wieder „stecken“.

Als drittes kommt noch die Annahme hinzu, dass es in sehr unterschiedlichem Ausmaß traumatische Erlebnisse gibt, deren Bewältigung uns mitunter ohne Unterstützung überfordern und die in einer Psychotherapie vor dem Hintergrund eines speziellen Verständnisses berücksichtigt werden können.

Die psychodynamische  Psychotherapie ist laut Psychotherapierichtlinien bspw. geeignet für Menschen mit psychischen Problemen, wie Ängsten, Depressionen, (Posttraumatische) Belastungsreaktionen, Essstörungen, Zwängen oder Psychosomatischen Beschwerden und Beziehungsschwierigkeiten.